Unser Schulprofil

Wir sind eine staatlich anerkannte Privatschule in Trägerschaft des Bistums Mainz, eine dreizügige Grundschule offen für Kinder christlicher Bekenntnisse, Ganztagsschule in offener Form und Schwerpunktschule. Auf der Grundlage des rheinland–pfälzischen Privatschulgesetzes wurden 1970 vier Grundschulen in Mainz und eine Grundschule in Alzey als katholische Privatschulen in Trägerschaft des Bistums Mainz gegründet. Ein Jahr später kam eine Hauptschule (heute Realschule Plus) dazu. Seit 01. August 2011 ist die Martinusschule in der Mainzer Oberstadt auch offiziell eine Schwerpunktschule für Inklusion.
Der Advent ist eine ruhige Zeit und so auch bei uns im Haus. Im ersten Stock wird eine Krippe aufgebaut, bei der die Kinder den Weg der Heiligen Familie verfolgen können. Die Krippe verändert sich von Woche zu Woche. Außerdem basteln einige fleißige Eltern Ende November auf Bestellung viele schöne Adventskränze, die zum Selbstkostenpreis verkauft werden.
Unsere Schule bietet verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AG’s) in verschiedenen Lernbereichen an. Die sogenannten Dienstags-AG‘s werden halbjährlich für die Schüler der 3. und 4. Klassen angeboten und gehören zum verpflichtenden Unterricht. Neben diesen verpflichtenden AG’s für alle Kinder der 3. und 4. Klassen gibt es auch noch freiwillige Angebote. Seit Jahren wird für die vierten Klassen eine Theater-AG angeboten. In dieser AG erarbeiten und schreiben die Kinder ihr Stück eigenständig. Betreut und beraten werden sie dabei von Herrn Endemann. Die AG findet am Nachmittag, direkt nach dem Unterricht, statt. Gemeinsam zu trommeln macht Riesenspaß. Das stellen wir immer wieder in unserer Trommel-AG und bei unseren Auftritten fest. Sollte ein Kind also Spaß und Lust haben auch das Trommeln auf Trash-Drums (Eimer, Regentonnen usw.) und anderen Percussion-Instrumenten zu lernen, ist es in der Trommel-AG genau richtig. Hier üben Frau Poganiuch und Frau Ohler verschiedene Rhythmen und Stücke in regelmäßigen Proben mit den Kindern aus den 2. – 4. Klassen ein. Die Trommel-AG trifft sich 1x pro Woche direkt nach der Schule im Mehrzweckraum. Seit einigen Jahren nun nimmt die Martinusschule-Oberstadt sehr erfolgreich an der Schülerstaffel des Gutenberg-Marathons teil. Ab dem zweiten Halbjahr (Februar) trainieren die Kinder bei Wind und Wetter im Rahmen einer AG (3. + 4. Klassen) für den Ekidenlauf. Wir nehmen alle zwei Jahre am Staffellauf teil. Für die Kinder, die in der Nachmittagsbetreuung angemeldet sind, gibt es auch noch weitere kostenpflichte AG’s: Es gibt seit 1988 an der Martinusschule-Oberstadt für Kinder die Möglichkeit, im Rahmen einer AG die französische Sprache, Kultur und das Land kennenzulernen. Dies geschieht durch einen lockeren, spielerischen Unterricht. Die Lehrerinnen, Frau Foucher-Jakob und Frau Suplisson sind Französinnen und haben als Französisch-Sprachpädagoginnen eine fundierte Ausbildung und viel Erfahrung in der Arbeit mit Grundschulkindern. Die Kinder sind jedes Jahr mit viel Begeisterung dabei. Daneben gibt es auch noch Judo, Floorball und eine Forscher-AG.
Der Unterricht spielt sich nicht nur im Klassenraum ab. Wir sammeln Erfahrungen und lernen ebenso im näheren und weiteren Umfeld unserer Schule. Also verlassen wir das Schulgebäude und führen Unterrichtsgänge durch. Diese führen uns beispielsweise zu folgenden Zielen: Bäckerei, Bahnhof, Buchhandlung, Feuerwehr, Gutenbergmuseum, Hallenschwimmbad, Kartoffelacker, Kläranlage, Mainzer Innenstadt, div. Museen, Kammerspiele, versch. Kirchen, Polizei, Post, Rathaus, Schulweg, Straßenkreuzung, Sportplatz 1817, Theater, Weinberg, Wochenmarkt, ZDF usw. Besinnungstag „”„Einmal kommt der Tag, einmal kommt die Zeit, da zieh ich in die Welt, es ist für mich so weit.”“ Diese Zeile eines Liedes passt zur Situation der Viertklässler am Ende der Grundschulzeit. Bevor die vierten Klassen uns verlassen verbringen sie noch einmal klassenweise einen ganz besonderen Tag miteinander – einen Besinnungstag. Einen Tag ohne Schule und Unterricht, dafür aber mit viel Zeit zum Singen und ruhig werden, zum Spielen und Basteln und zum Erspüren, was für sie „Stärkung“ auf ihrem zukünftigen Weg sein kann. Dieser Tag wird von den Klassenlehrern der vierten Klassen und unserer Schulseelsorgerin, Frau Wehmeier-Trost, vorbereitet und begleitet.
Computer – teilweise onlinefähig – und Lernsoftware stehen in unserem Computerraum und zum Teil auch in den Klassenräumen zum Einsatz im Unterricht zur Verfügung.
Im zweiten Schuljahr beginnt für die Kinder der Fremdsprachenunterricht in Englisch. Diese frühe Fremdsprachenbegegnung hat verschiedene Gründe: Zum einen haben die Kinder nun die Möglichkeit, den Kontakt zur Fremdsprache auf lange Sicht auszuweiten, zum anderen gehen jüngere Kinder noch unbefangen und angstfrei mit einer neuen Sprache um. Grundschulkinder im Alter von sechs bis acht Jahren sind meist recht aufgeschlossen gegenüber Neuem, sie zeigen eine rasche Auffassungsgabe, haben eine hohe Lernmotivation und lernen am besten in ganzheitlichen und spielerischen Prozessen. Diese Besonderheiten bieten gute Voraussetzungen für das erfolgreiche Lernen einer anderen Sprache. Allerdings sind Kinder in diesem Alter noch damit beschäftigt, sich ihre Muttersprache oder die Zweitsprache Deutsch anzueignen. Sie sind nicht sehr lange konzentrationsfähig und sie haben ein hohes Bewegungsbedürfnis. Für den Unterricht ergeben sich aus diesen Lernvoraussetzungen folgende Schwerpunkte: • altersgemäße Themen • Lebensweltbezug • ganzheitliches Lernen durch Handlungsorientierung • spielerisches Lernen • Integration von Bewegungsphasen/ -elementen und • Berücksichtigung der verschiedenen Lerntypen durch Aktivierung vieler Sinneskanäle Da Kinder in der Schuleingangsphase das Lesen und das Schreiben erst erlernen und noch nicht beherrschen, beginnt der Unterricht in der Fremdsprache mit der Entwicklung des Hörverstehens und der Befähigung zur mündlichen Sprachproduktion. Nach und nach werden die Kinder mit dem englischen Schriftbild vertraut gemacht, auch um ihnen bewusst zu machen, dass im Englischen Laute anders als im Deutschen gesprochen werden. Da beim Fremdsprachenunterricht der Grundschule besonders aber auch die Sprachbegegnung und der landeskundliche Aspekt im Mittelpunkt stehen, soll der Fremdsprachenerwerb bis zum Ende der Grundschulzeit ohne Leistungsdruck stattfinden. Auf Noten wird daher verzichtet. In staatlichen Grundschulen findet der Fremdsprachenunterricht bereits in der 1. Klasse statt. Wir sind der Meinung, dass viele Kinder noch mit der eigenen Sprache bzw. mit den eigenen Sprachen (viele unserer Kinder haben zwei oder mehrere Muttersprachen) zu kämpfen haben und der Beginn mit dem Fremdsprachenunterricht in der zweiten Klasse ausreichend ist. Den Kindern bietet sich so die Möglichkeit, sich erst einmal auf das Erlernen der deutschen Schriftsprache zu konzentrieren.
In der Fastenzeit entsteht im 1. Obergeschoss seit 2013 auch eine “Oster-Krippe”. Der Leidensweg Jesu wird, ähnlich wie in der Weihnachtskrippe, mit Figuren nachgestellt, so dass die Kinder Jesu Weg verfolgen und nachvollziehen können. Die Krippe verändert sich von Woche zu Woche.
Die fünfte Jahreszeit ist einer der Höhepunkte im Jahreskreis unserer Stadt. Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich unsere Schule mit einer großen Fußgruppe am bunten Jugendmaskenzug am Fastnachtsamstag und konnte schon viele Preise für sich gewinnen. Alle Kinder und Erwachsenen, die am Zug beteiligt waren, hatten bisher immer viel Spaß. Es herrscht eine tolle Stimmung, die sich auch auf die Zuschauer überträgt. Die Teilnahme am Umzug ist immer ein tolles Erlebnis für die bunte Narrenschar unserer Schule. Alle zwei Jahre nehmen wir daran teil. Damit dies so bleibt, sucht der Schulelternbeirat stets Eltern zur Mitarbeit im Organisationsteam. Ein entsprechendes Schreiben des Schulelternbeirats wird Ihnen zu gegebener Zeit ausgehändigt, doch darf ich Sie bereits heute bitten, diesem Aufruf zahlreich zu folgen. Am 01. Februar 2014 fand die 1. närrische Familienfrühschoppenstehung in der Schulturnhalle mit gleichzeitiger Kinderdisco im Mehrzweckraum statt. Dies war wieder ein tolles Erlebnis für unsere Schulgemeinschaft. Durch einige engagierte Eltern konnten Fastnachtsredner, Balletts, Sänger und Musiker gewonnen werden, die eine dreistündige “Sitzung” (nur ohne Sitzplätze) gefüllt haben. Seit 2014 lassen wir diese Veranstaltung im Wechsel mit der Teilnahme am Kinder- und Jugendmaskenumzug stattfinden.
Zum Schulalltag gehören neben der Fastnacht selbstverständlich auch viele weitere kirchliche und weltliche Feste und Feiern, denn Schule soll und will schließlich nicht nur Lern- sondern auch Lebenswelt der Kinder sein. So gibt es im Laufe des Schuljahres eine Fülle von Anlässen, um miteinander fröhlich zu sein und in geselliger Runde neue Kontakte zu knüpfen und alte Freundschaften zu pflegen. Beispiele hierfür sind: die Aufnahme der Schulneulinge, Erntedank, Sankt Martin, Advents- und Nikolausfeiern, Weihnachtsfeiern, Drei Könige, Fastnacht, Aschermittwoch, Ostern, Klassenfeste, Kindergeburtstage, Schulfest und das Abschiedsfest am Ende des 4. Schuljahres. Auch besuchen wir jedes Jahr die Aufführung des Weihnachtsmärchens in einem der umliegenden Theater.
Viele Kinder haben große Freude an Musik und diese Freude möchten wir erhalten und weiter fördern. Ziel ist es auch, neben der Vermittlung von musikalischen Grundkenntnissen (Rhythmus, Noten lesen, Tanzelemente usw.), den Schwerpunkt auf das Körperbewusstsein und die Atmung zu legen. Im 1. Schuljahr kommen die Kinder, die sich für die Singkids entscheiden, in der zweiten Musikstunde im Mehrzweckraum zusammen und üben Atmung, Rhythmus und verschiedene Lieder ein. Sollte Ihr Kind sich nach einer Schnupperchorprobe zu Beginn des Schuljahres für die Singkids entscheiden, verpflichtet es sich für das komplette 1. Schuljahr an der Singgruppe teilzunehmen. Ab dem zweiten Schuljahr haben die Kinder dann auch die Möglichkeit sich im Rahmen der zweiten Musikstunde für das Erlernen der Sopran-Blockflöte anzumelden oder bei den Singkids weiter mitzumachen. Diese Entscheidung gilt dann für den Rest der Grundschulzeit.
Die Grundschule ist seit jeher die Schulform mit der heterogensten Schülerschaft. Vom hochbegabten Kind bis hin zu Kindern mit einem besonderen Förderbedarf sind wir bemüht, allen Ansprüchen und Begabungen gerecht zu werden. Ziel des fördernden Unterrichtes ist es, allen Kindern bei Bedarf hauptsächlich in den Fächern Mathematik und Deutsch Förderung anzubieten. Neben leistungsdifferenzierten Arbeitsangeboten der Fachlehrer im Klassenverband wird nach Möglichkeit eine regelmäßige doppelte Lehrerversorgung in einzelnen Stunden angestrebt. Manchmal kann auch eine Förderung in Kleingruppen angeboten werden. Dabei fördern wir die Kinder dort, wo sie Schwächen haben und fordern sie in ihren Stärken. Genau das ist es was wir unter Inklusion hier an unserer Schule verstehen: Gemeinsam lernen, jeder in seinem eigenen Tempo, Förderung in Anspruch nehmen, dort, wo sie benötigt wird, aber auch gefordert werden, dort wo Stärken liegen. Ergänzt werden diese Fördermaßnahmen durch die integrierte Förderung unserer Förderschullehrerin und unseren Pädagogischen Fachkräften, die Schüler und Schülerinnen alleine, in der Kleingruppe oder mit den Kollegen in der Klasse speziell fördern, um so deren Lernschwierigkeiten nach Möglichkeit zu kompensieren. Für Schülerinnen und Schüler mit nicht deutscher Muttersprache führen Kolleginnen hauptsächlich in Klasse 1 und 2 einen speziellen Förderunterricht zur Verbesserung der Sprachkompetenz (DaZ = Deutsch als Zweitsprache) durch. Darüber hinaus haben Kinder mit einem Migrationshintergrund die Möglichkeit, in wöchentlichen Sprachkursen, dem sogenannten „Muttersprachlichen Unterricht“, mit Kindern gleicher Abstammung die Sprache ihrer Eltern zu erlernen, um dieses wichtige Kulturgut nicht zu verlieren. Diese Sprachkurse sind überregional und finden an verschiedenen Mainzer Schulen statt. Die frühe Förderung von Kindern mit herausragenden Fähigkeiten ist zentrales Anliegen des rheinland-pfälzischen Modellprojekts „Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder im Primar- und Elementarbereich“, das seit 2004 umgesetzt wird. Diesen Kindern wird die Teilnahme am Entdeckertag angeboten. Der Entdeckertag ist in Mainz an der Ludwig-Schwamb-Schule eingerichtet. Durch den Einsatz besonderer Lern- und Arbeitsformen an entsprechenden Themen und Aufgabenstellungen, die den Kindern entgegenkommen, fördert und fordert der Entdeckertag insbesondere mathematische, sprachliche und naturwissenschaftliche Fähigkeiten. Der Entdeckertag findet wöchentlich als Ganztagsangebot statt. Er wird von eigens geschulten Lehrkräften, aber auch von außerschulischen Expertinnen/ Experten, gestaltet.
Bei offenen Ganztagsschulen findet der Unterricht am Vormittag statt, am Nachmittag werden Arbeitsgemeinschaften, zum Teil offene Freizeitangebote und Hausaufgabenbetreuung angeboten. An diesen Angeboten nehmen nur diejenigen Schülerinnen und Schüler teil, die dafür angemeldet werden.
Die Martinusschule-Oberstadt ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in Trägerschaft des Bistums Mainz, die offen ist für Kinder christlicher Bekenntnisse. Die Kinder an unserer Schule werden daher auch von uns im christlichen Glauben erzogen. Zu Beginn eines jeden Schultages starten wir mit einem Gebet oder einem Lied in den Tag, wir feiern gemeinsam Gottesdienste und wollen die Kinder befähigen, ein Leben aus dem Glauben heraus zu führen. Gottesdienste finden in regelmäßigen Abständen statt. So werden in einer ökumenischen Feier zum Schuljahresbeginn die Schulneulinge begrüßt und am Schuljahresende in einem gemeinsamen Schulgottesdienst die 4. Klassen verabschiedet. Außerdem feiern wir selbstverständlich das Kirchenjahr und zu verschiedenen Anlässen finden dann Klassen oder Stufengottesdienste statt. Als Kirchenjahr bezeichnet man im Christentum eine jährlich wiederkehrende festgelegte Abfolge von christlichen Festen und Festzeiten, nach der sich vor allem die Gottesdienstpraxis und Liturgie richten. Das Kirchenjahr besteht vor allem aus den um Ostern und auch um Weihnachten herum gebildeten Festkreisen. Sie geben dem Jahr Struktur. Folgende Feste werden unter anderem im Kirchenjahr gefeiert: Advent, Allerheiligen und Allerseelen, Aschermittwoch, Blasiussegen, Christi Himmelfahrt, Christkönig, Dreikönig, Erntedank, Fastenzeit, Fronleichnam, Herz Jesu, Johannes der Täufer, Fastnacht, Mariä Heimsuchung, Mariä Himmelfahrt, Maria Lichtmess, Ostern, Palmsonntag, Peter und Paul, Pfingsten, Sankt Martin, Silvester und Neujahr, Verklärung des Herrn, Verkündigung des Herrn, Weihnachten, Weißer Sonntag. Religionsunterricht ist bei uns verpflichtend. Die Kinder nehmen entweder am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht teil. Ethikunterricht wird nicht angeboten. “Ein bisschen so wie Martin möcht’ ich manchmal sein.” Nach diesem Motto handeln unsere Schüler seit vielen Jahren. Jedes Jahr zu St. Martin spenden sie von ihrem Taschengeld eine Kleinigkeit. Dieses Geld spenden wir an unterschiedliche soziale Einrichtungen in der Stadt Mainz. Mit unserem Fastenopfer unterstützen wir Misereor. Wir beschäftigen uns in der Fastenzeit mit der Fastenaktion von Misereor. Die Kinder spenden auch hier einen Teil ihres Taschengeldes.
Im dritten und vierten Schuljahr findet Handarbeits- und Werkunterricht statt. In Handarbeit lernen die Kinder zu sticken, zu häkeln, zu nähen und mit verschiedenen Textilien umzugehen. Im Werken lernen die Kinder unter Anleitung mit verschiedenen Werkmaterialien (Holz, Ton, Stein usw.) umzugehen und die dazugehörigen Arbeitsmittel (Sägen, Feilen, Hammer usw.) fachgerecht einzusetzen.
An unserer Schule gibt es nicht nur Lehrer und Erzieher. Einige unserer Kinder werden durch Integrationshelfer/ Integrationskräfte (I-Helfer/ I-Kräfte) begleitet. I-Kräfte unterstützen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Rahmen ihres Schulbesuches. Sie begleiten Schüler während eines Teils oder auch während der gesamten Schulzeit, um deren behinderungsbedingte Defizite zu kompensieren und Hilfestellungen zu geben. Oft handelt es sich hierbei um Zivildienstleistende, Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen oder junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr ableisten. I-Helfer stehen den Betroffenen bei lebenspraktischen Verrichtungen zur Seite, erledigen die anfallenden Pflegetätigkeiten während der Schulzeit und unterstützen allgemein bei der Orientierung im Schulalltag. Die Hilfe der I-Kraft ist in ihrer Gesamtheit eine Eingliederungshilfe zur Bewältigung des alltäglichen Lebens. Die Arbeit soll darauf abzielen, Hilfestellungen für das betreuende Kind, wenn möglich, immer mehr zu reduzieren. Die konkreten Aufgaben orientieren sich am jeweiligen Bedarf des Kindes.
Zum ersten Mal erschien die Klecks 1989 zu Weihnachten. Seitdem erscheint die Schülerzeitung regelmäßig im Jahr. Dabei übernimmt die Erwachsenen-Redaktion, bestehend aus Eltern und Lehrern der Schule, den strukturellen Rahmen. Der Inhalt wird von der Kinder-Redaktion geschrieben und gestaltet. Aber auch alle anderen Kinder der Schule erarbeiten im Unterricht Texte und geben diese an die Redaktion weiter oder malen Bilder für die Zeitung. Die Schülerzeitung wird an alle Kinder verteilt. Sollten Sie Interesse an der Mitarbeit der Schülerzeitung haben, wenden Sie sich an die Redaktion. Frau Kerzan und Frau Vondran betreuen gemeinsam die Schüler-AG. klecks@martinusschule-oberstadt.de
Das Motto „Sport“ bietet in Mainz natürlich ein paar Klassiker und auch die Martinusschüler aus der Oberstadt haben sich durchaus sportlich mit vielen Preisen bei Bundesjugendspielen, Sportabzeichen, Wettbewerben auf Stadt- und Bezirksebenen hervorgetan. Jeweils im September können Lehrer, Eltern und Schüler beim eigenen Martinuslauf ihre Kondition testen und eine 1,3 km lange Strecke laufend, walkend oder Kinderwagen schiebend absolvieren. Beim anschließenden gemeinsamen Mitbringbuffet auf dem Pausenhof ist dann Zeit zum Erholen und Kennenlernen. Eine kleine Urkundenverleihung für die schnellsten Läufer darf natürlich auch nicht fehlen.
Regelmäßig treffen sich die Klassen innerhalb eines Schuljahres in der Turnhalle. Die Kinder zeigen bei diesen Treffen, was sie gerade im Unterricht erarbeitet haben. Dies kann ein neues Lied (gesunden, geflötet, musikalisch begleitet), ein Gedicht, ein Tanz, eine Akrobatikaufführung u.v.m. sein. Der Martinusmarkt ist eine schöne Gelegenheit zusammenzukommen und als Schulgemeinschaft zusammenzuwachsen.
An unserer Schule wird in regelmäßigen Abständen an Projekten gearbeitet. Dies geschieht sowohl in Einzel-, Gruppen- oder Klassenverbandsarbeit als auch in Projektwochen, die jahrgangsübergreifend sein können, alle 2 Jahre zu einem wechselnden Thema stattfinden und mit einer abschließenden Projektpräsentation in Form eines Schulfestes enden. Dabei wählen die Schülerinnen und Schüler ein sie interessierendes Thema, planen die Bearbeitung mit und finden Lösungen durch eigenes Tun.
QuEKS (Datenbasierte Qualitätsentwicklung an Katholischen Schulen) ist ein gemeinsames Projekt der Schulreferenten-Konferenz der rheinland-pfälzischen (Erz-) Diözesen und des Instituts für Lehrerfort- und –weiterbildung, ILF. QuEKS richtet sich an katholische Schulen, die ihr eigenes, spezifisch katholisches Profil ausprägen und sich systematisch in den Kernbereichen Unterricht und Erziehung, Kooperation und Schulmanagement weiterentwickeln wollen. Die Qualitätskriterien für Katholische Schulen der Deutschen Bischofskonferenz bilden den inhaltlichen Orientierungsrahmen. Die Verankerung eines systematischen Qualitätsmanagements erfolgt auf der Grundlage definierter Prozessstandards. Innerhalb der Projektlaufzeit definieren die Projektschulen entsprechend ihrer individuellen Situation ein schulspezifisches Projekt, entwickeln Strukturen zur schulinternen Prozesssteuerung und fördern die Weiterqualifizierung des Kollegiums. Die Schulen werden dabei unterstützt durch Schulentwicklungsberater/innen, die jede teilnehmende Schule individuell begleiten. Wir nehmen seit dem Schuljahr 2016/17 an diesem Projekt teil. Unter anderem arbeiten wir daran, verbesserte Lern- und Lebensräume in der Schule zu schaffen. Hierzu hat die AG Lernraumumgebung ein Raumkonzept entwickelt, um den inklusiven Unterricht zu optimieren. Die umgestalteten Lernräume ermöglichen ein individualisiertes Lernen für alle Beteiligten und sollen dazu beitragen, dass sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen. Außerdem hat die AG Homepage die Schulhomepage aktualisiert und ansprechend gestaltet, um das inklusive Konzept unserer Schwerpunktschule transparent und attraktiv darzustellen. In einer dritten AG beschäftigen wir uns mit dem Thema Lehrer-/Mitarbeitergesundheit.
Unsere gesamte pädagogische Arbeit richtet sich nach den Rahmenplänen und Bildungsstandards für die Grundschulen in Rheinland-Pfalz. Außerdem hat jede Schule aus diesen Vorgaben ihr Qualitätsprogramm und eigenen Arbeitspläne entwickelt. In den Rahmenplänen und Bildungsstandards ist festgelegt, über welche Kompetenzen die Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit verfügen sollten. Das Qualitätsprogramm setzt Schwerpunkte und in den Arbeitsplänen wird dieser Weg nochmals differenzierter für die einzelnen Fächer und Jahrgangsstufen festgeschrieben. Diese Vorgaben lassen den Lehrkräften jedoch auch pädagogische Freiheiten – und das bewusst und gewollt! Wir sehen es als unsere Aufgabe, aktuelle Ereignisse, die die Schülerinnen und Schüler bewegen, in unseren Unterricht einzubeziehen.
„Hilf mir, es selbst zu tun.“ Dies ist der Leitsatz von Maria Montessori, einer berühmten Pädagogin. Dahingehend möchten wir Ihre Kinder erziehen. Die Kinder erhalten Hilfe, bekommen die Dinge aber nicht fertig vorgesetzt. Machen Sie diesen Satz auch zu Hause zum Prinzip. Die Kinder sollen zu selbständigen Personen erzogen werden. Lassen Sie daher Ihr Kind auch schwierige Situationen und Aufgaben eigenständig meistern und geben Sie ihm nur kleine Hilfestellungen. Einige Dinge sollte Ihr Kind schon vor Schulbeginn können: • sich selbst an- und ausziehen (wichtig für Sport) • Schuhe binden!!! • Anorak schließen • auf der Toilette selbständig zurechtkommen • mit Materialien richtig umgehen (Schere, Papier, Stifte usw.) • Name und Adresse wissen, evtl. auch die Telefonnummer von zu Hause • sich eine Zeitlang konzentrieren können • die wichtigsten Farben unterscheiden können Es muss nicht lesen, schreiben und rechnen können. Dazu haben wir in der Schule die Zeit, dafür ist die Schule da. Wenn möglich, lassen Sie ihr Kind den Schulweg selbst bzw. in einer Gruppe mit anderen Kindern bestreiten. Lassen Sie Ihr Kind morgens alleine die Schule betreten. Für Sie sollte der Weg zur Schule spätestens am Schultor enden. Hier trifft es schon auf Klassenkameraden und möchte sich mit diesen austauschen. Jedes Kind soll seinen Ranzen selbst tragen. Auch das gehört zur Selbständigkeit und leitet die Kinder dazu an, Verantwortung zu übernehmen. Je mehr Sie Ihrem Kind die Möglichkeit einräumen, selbst mit Schwierigkeiten fertig zu werden, umso selbstsicherer wird es. Natürlich ist es meist einfacher und zeitsparender, die Dinge für das Kind selbst zu erledigen. Aber haben Sie Geduld und geben Sie dem Kind die Zeit, die es zur Erfüllung der Aufgaben benötigt. Es zahlt sich aus. Um den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule für die Schulanfänger möglichst „gleitend“ zu gestalten und die Kinder dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung und ihrem Leistungsvermögen stehen, arbeitet die Grundschule eng mit einigen Kindertagesstätten zusammen. In einer gemeinsamen Steuergruppe, die sich regelmäßig trifft, wird der Übergang geplant und von den Kindergärten vorbereitet.
Der Träger unserer Schule, und somit u.a. auch verantwortlich für die Ausstattung und Instandhaltung der Gebäude sowie die Haushaltsmittel unserer Schule, ist das Bistum Mainz, mit dem uns eine sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit verbindet. Die kirchliche Aufsicht über die katholischen Schulen im Bistum Mainz führt das Bischöfliche Ordinariat, Dezernat IV, Schule und Hochschule, vertreten durch Herrn Kirchenschulrat Joachim Schneider. Die staatliche Aufsicht über die Grundschulen in unserem Bereich führt die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Außenstelle Neustadt, Referat 33, vertreten durch Frau Regierungsschulrätin Annette Ernst.
Jedes Jahr feiern wir an unserer Schule ein großes Schulfest unter einem wechselnden Motto. Neben einem bunten Programm für die Schüler, Eltern und Freunde unserer Schule bietet sich hier die Gelegenheit, bei Speis und Trank einige schöne Stunden in unserer Schulgemeinschaft zu verbringen. Das Schulfest findet an einem Samstag statt. Die Teilnahme ist für unsere Schülerinnen und Schüler verpflichtend! Wir beginnen um 11.00 Uhr mit einem Wortgottesdienst.
1997 war die Grundsteinlegung unseres Schulgebäudes. Bis dahin war die Martinusschule-Oberstadt an der Phillippsschanz auf dem Gelände der Ludwig-Schwamb-Schule in Baracken untergebracht. 1999 zogen die Klassen dann in unser jetziges Gebäude. Unser Schulhaus versucht den Kindern einen möglichst optimalen Lern- und Lebensraum zu bieten. So stehen zusätzlich zu den 12 Klassensälen noch einige Fachsäle zur Verfügung, wie z.B. der Handarbeits-Werk- oder Computerraum. Außerdem verfügen wir über einen eigenen Essensraum mit angegliederter Küche für den Nachmittagsbereich. Als Schwerpunktschule (s. Schwerpunktschule) sind, haben wir auch einen Aufzug. In unser Schulhaus integriert ist auch unsere Sporthalle. Neben Klassenräumen, die sich auf alle Stockwerke verteilen, finden sie im Erdgeschoss einen Differenzierungsraum, unsere Kinderküche und die Betreuung. Im ersten Stock befinden sich das Rektorat, Sekretariat, Konrektorat, Arztzimmer, Lehrerzimmer, ein weiterer Differenzierungsraum, sowie unser PC-Raum. Der Raum der Stille, evangelische Religionsraum, Handarbeitsraum, ein Förderraum und der Hausmeisterraum sind im zweiten Stock untergebracht. Unsere Schule hat zwei Pausenhöfe. Auf dem vorderen Pausenhof, über den man an der Martinusskulptur vorbei das Schulgebäude betritt, spielen in den Hofpausen die ersten und zweiten Klassen. Hier gibt es einen Niedrigseilgarten, ein Mühlespiel, ein Trampolin und ein Fußballfeld. Außerdem werden dort die Fahrräder und Roller geparkt. Auf dem hinteren Pausenhof spielen die dritten und vierten Klassen. Dort befinden sich auch der Werkraum, ein Fußballfeld, eine Laufbahn, eine Sprunggrube, ein Klettergerüst, eine Rutschbahn das Forum, der Barfußpfad und unser Schulteich. Am Nachmittag spielen auch Erst- und Zweitklässler, die in der Nachmittagsbetreuung sind, auf diesem Hof.
Die Schule wird geleitet von Frau Carina Ohler, der Posten der stellvertretenden Schulleitung, der Konrektorin, hat Frau Christine Kuhn inne. Für ein persönliches Gespräch nehmen wir uns nach vorheriger Terminabsprache über das Sekretariat gerne Zeit.
Herr Lenz ist unser Schulpsychologe und steht für Elterngespräche nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung. Auch begleitet er häufig Lehrer-Eltern-Gespräche und steht allen, Lehrern und Eltern, mit Rat zur Seite.
Unsere Schulseelsorgerin ist Frau Wehmeier-Trost. Sie bereitet in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern Schulgottesdienste, Besinnungstage, religiöse Projekte und einiges mehr vor. Im Nachmittagsbereich bietet sie eine AG für die Kinder an, die diese als Auszeit nutzen können und mit Frau Wehmeier-Trost im Raum der Stille verbringen. Außerdem steht sie Kindern, Mitarbeitern und Eltern für Gespräche zur Verfügung.
„Mit der Einrichtung der Schwerpunktschulen zur Inklusion von beeinträchtigten Kindern an den rheinland-pfälzischen Grundschulen erhalten Eltern, die ihr Kind integrativ unterrichten lassen möchten, ein auf Dauer angelegtes und verlässliches Integrationsangebot an rheinland-pfälzischen Schulen“, erklärte die heutige Ministerin Doris Ahnen bei der Vorstellung des Integrationskonzeptes Ende 2000. Dabei übernimmt die Schwerpunktschule als Ganzes den Förderauftrag. Unterstützt werden die Kolleginnen der Grundschule von Förderschullehrern und Pädagogischen Fachkräften, die im Rahmen der „Grundausstattung“ im Hause arbeiten. Grundsätzlich wird dabei inklusiv im Klassenverband unterrichtet, hinzukommen können je nach pädagogischer Notwendigkeit auch Einzel- oder Kleingruppenförderung. Förderung setzt beim individuellen Lernstand und der persönlichen Eigenart des Kindes an und dient nicht zur Aufarbeitung von Defiziten in Bezug auf eine allgemeine Norm. Kindern wird an einer Schwerpunktschule durch die zusätzlich bestehenden Möglichkeiten der individuellen Förderung und individuellen Leistungsbeurteilung mehr Zeit zum Lernen, mehr Zeit für individuelle Lernfortschritte und mehr Zeit zum Kompensieren und Aufholen gegeben. Allerdings führen diese Fördermaßnahmen nicht zwangsläufig dazu, dass in jedem Fall ein Abschluss der jeweiligen Schulart erworben werden kann. Schwerpunktschulen werden seit dem Schuljahr 2001/2002 in jedem Schuljahr vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ernannt. Die Schwerpunktschule für Inklusion ist ein Lernort für Schülerinnen und Schüler, bei denen sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde. Ihr pädagogischer Auftrag besteht darin, gemeinsamen Unterricht für beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler anzubieten. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf leben und lernen gemeinsam mit allen anderen Schülerinnen und Schülern. Als pädagogische Leitlinie von Schwerpunktschulen gilt vor allem, dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, im eigenen Lerntempo Lerninhalte zu bewältigen und individuelle Lernziele anzustreben. Inklusiver Unterricht ist ein offener Unterricht, in dem sowohl individualisierte als auch gemeinsame Lernsituationen in einem ausgewogenen Wechsel stattfinden. Er ist kein grundsätzlich anderer Unterricht als der, der für alle Schülerinnen und Schüler förderlich ist. Insbesondere ist er ein alle Sinne ansprechender, lebendiger Unterricht, der Individualitäten anerkennt und berücksichtigt wie auch Basiskompetenzen sorgfältig aufbaut. Hier können Schülerinnen und Schüler ihren jeweils eigenen Lerntempi folgen, ihre Lerninhalte mitbestimmen und auswählen. Er schafft eine Atmosphäre, in der die Freude am Lernen gepflegt und der Stolz auf die eigenen Leistungen in den Mittelpunkt gestellt wird.
An unserer Schule werden verpflichtend für die dritten Klassen wöchentlich Schwimmstunden am Vormittag im Taubertsbergbad erteilt. Ziel der Grundschule ist es, dass alle Kinder am Ende der 4. Klasse schwimmen können. Genauere Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit über die Sportlehrer.
Auch ohne Sekretärin läuft in einer Schule nichts. Unsere Schulsekretärin ist Frau Orben. Für Sie erreichbar ist sie Montag bis Donnerstag jeweils von 8.30 – 14.00 Uhr unter Tel. 06131-95300-11. Freitags ist das Sekretariat nicht besetzt. E- Mail: sekretariat@martinusschule-oberstadt.de
Wählen Sie nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg zur Schule. Ihr Kind sollte den Schulweg alleine gehen können und dies nach Möglichkeit auch alleine tun. Auf dem Schulweg schließt es wichtige soziale Kontakte und kommt so auch schon ausgelastet in der Schule an. Machen Sie es jedoch auf Gefahrenstellen aufmerksam. Lassen Sie sich zu Beginn auch einmal von Ihrem Kind zur Schule führen. So können Sie testen, ob es sich richtig verhält. Nutzen Sie Ampeln und Zebrastreifen und gehen Sie niemals, auch nicht aus Zeitmangel, über eine rote Ampel. Hier darf es keine Ausnahme geben! Kleiden Sie Ihr Kind hell und auffällig. Mit Reflektoren an Kleidung und Ranzen, in den dunkleren Jahreszeiten oder mit Warnweste, ist Ihr Kind im Dunkeln besser zu sehen. Der Parkplatzbereich vor der Schule ist Privatgelände und ist nicht zum Parken für die Eltern, die ihre Kinder in die Schule bringen, gedacht. Dringender Aufruf von Seiten der Schulleitung, Lehrer und Erzieher an alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und/ oder auch von dort abholen: Fahren Sie NICHT direkt vor den Eingangsbereich der Schule! (egal zu welcher Uhrzeit) Hier ist eine Fußgängerzone eingerichtet, die nur mit einer Ausnahmegenehmigung befahren werden darf. Sie dient der Sicherheit aller Nutzen Sie bitte die Parkplätze zu Beginn der Generaloberst-Beck-Straße bzw. den Parkplatz an der Kurmainz-Kaserne, halten Sie kurz auf dem REWE Parkplatz oder lassen Sie Ihr Kind in der Berliner Siedlung an der Jakobuskirche aus dem Auto, damit es zur Schule laufen kann und wir den Verkehr vor der Schule geringhalten können. Sie fördern damit gleichzeitig die Gesundheit Ihres Kindes durch mehr Bewegung im Alltag, stärken die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein, unterstützen die sozialen Kompetenzen durch gemeinsam erlebte Schulwege mit anderen Kindern und leisten einen praktischen Beitrag zum Umweltschutz. (s. Selbständigkeit)
“Ein bisschen so wie Martin möcht’ ich manchmal sein.” Nach diesem Motto handeln unsere Schüler seit vielen Jahren. Jedes Jahr zu St. Martin spenden sie von ihrem Taschengeld eine Kleinigkeit. Dieses Geld spenden wir an unterschiedliche soziale Einrichtungen in der Stadt Mainz. “Wenn jeder gibt was er hat, dann werden alle satt.” Mit unserem Fastenopfer unterstützen wir seit einigen Jahren Misereor. Wir beschäftigen uns in der Fastenzeit mit der Fastenaktion von Misereor. Die Kinder spenden auch hier einen Teil ihres Taschengeldes.
Am 11. November feiern Christen in aller Welt den Heiligen Martin. Sankt Martin ist einer der populärsten Heiligen unserer Zeit. Als römischer Soldat teilte er einst seinen Mantel mit einem frierenden Bettler – diese Begegnung sollte in seinem Leben der Wendepunkt hin zu einem Leben im Dienst des Christentums werden. Heute begehen die Menschen den Martinstag am 11. November mit den verschiedensten Bräuchen: Dazu gehören Laternenumzüge und Martinsfeuer, aber auch traditionelles Gebäck. Entweder am Martinstag selbst (11.11.) oder um den Martinstag herum, feiern wir unseren Schulpatron und gestalten einen Schultag im Zeichen des Heiligen Martins, der am Abend mit einem Martinsumzug endet. Die Kinder laufen mit ihren oft im Unterricht selbst gebastelten Laternen mit. Auf dem hinteren Pausenhof endet der Umzug, der zum Teil durch die Berliner Siedlung läuft. Der Schulelternbeirat organisiert Weckmänner und Getränke. Die Weckmänner werden ganz im Sinne unseres Schulpatrons geteilt.
Die weiterführenden Schulen werden nach dem erfolgreichen Abschluss der Grundschule besucht. Weiterführende katholische Schulen sind die Martinusschule Weißliliengasse – Realschule Plus, das Theresianum Mainz (G8-Gymnasium, GTS), die Maria Ward-Schule Mainz (Gymnasium, Mädchenschule, GTS), das Bischöfliche Willigis-Gymnasium (G8-Gymnasium, Jungenschule, GTS) und die Bischöfliche Willigis-Realschule (ab Klasse 7). Zwischen diesen Schulen und unserer Grundschule besteht ein reger Austausch, um auch den Übergang in die 5. Klasse für Ihr Kind möglichst reibungslos zu gestalten und es noch ein Stück des Weges in der neuen Schule zu begleiten. Zu Beginn des 4. Schuljahres wird es auch einen Elternabend geben, an dem sich die katholischen weiterführenden Schulen vorstellen werden. Folgende staatliche Schulen in der Stadt Mainz stehen ebenfalls zur Verfügung: Realschulen Plus: RS+ Mainz-Altstadt, RS+ Mainz-Gonsenheim, RS+ Mainz-Lerchenberg Integrierte Gesamtschulen: IGS Mainz-Bretzenheim, IGS Anna-Seghers, IGS Mainz-Hechtsheim G8-Gymnasien: Frauenlob Gymnasium, Otto-Schott-Gymnasium G9-Gymnasien: Rabanus-Maurus-Gymnasium, Gutenberg-Gymnasium, Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss, Gymnasium Mainz-Oberstadt Für Eltern der 4. Klassen bietet die Schule im ersten Schulhalbjahr eine Abendveranstaltung an, bei der die Erziehungsberechtigten über den Schulwechsel und die Möglichkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der weiterführenden Schulen nach der Grundschulzeit informiert werden.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist uns sehr wichtig. Für Fragen und Anregungen zu unserer schulischen Arbeit nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die bisherige konstruktive Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und uns eine gute gemeinsame Zeit in der Martinusschule-Oberstadt.