Wir sind eine staatlich anerkannte Privatschule des Bistums Mainz, eine dreizügige Grundschule offen für Kinder christlicher Bekenntnisse, betreuende Grundschule und Schwerpunktschule.
Auf der Grundlage des rheinland–pfälzischen Privatschulgesetzes wurden 1970 vier Grundschulen in Mainz und eine Grundschule in Alzey als katholische Privatschulen in Trägerschaft des Bistums Mainz gegründet. Ein Jahr später kam eine Hauptschule (heute Realschule Plus) dazu. Seit 01. August 2011 ist die Martinusschule in der Mainzer Oberstadt auch offiziell eine Schwerpunktschule für Inklusion.
Der Advent ist eine ruhige Zeit und so auch bei uns im Haus. Lichterketten und Basteleien schmücken die Klassenräume, auf den Smartboards flackert das Kaminfeuer, während besinnliche Musik läuft. Es werden viele Geschichten erzählt, natürlich auch über die Geburt Jesu.
Unsere Schule bietet verschiedene Arbeitsgemeinschaften (AG’s) in verschiedenen Lernbereichen an. Die sogenannten Dienstags-AG‘s werden halbjährlich für die Schüler der 3. und 4. Klassen angeboten und gehören zum verpflichtenden Unterricht. Zu unseren AG´s zählen die Trommel-AG, die Bücherei-AG, die Musical-AG und viele mehr.
Neben diesen verpflichtenden AG’s für alle Kinder der 3. und 4. Klassen, gibt es auch noch freiwillige Angebote für alle Kinder, die in der Nachmittagsbetreuung angemeldet sind. Hierzu zählen zum Beispiel Judo, Floorball und die Forscher-AG.
Der Unterricht spielt sich nicht nur im Klassenraum ab. Bei Unterrichtsgängen sammeln wir Erfahrungen und lernen im näheren und weiteren Umfeld unserer Schule. Diese führen uns beispielsweise zu folgenden Zielen:
Bäckerei, Bahnhof, Buchhandlung, Feuerwehr, Gutenbergmuseum, Hallenschwimmbad, Kartoffelacker, Kläranlage, Mainzer Innenstadt, div. Museen, Kammerspiele, versch. Kirchen, Polizei, Post, Rathaus, Schulweg, Straßenkreuzung, Sportplatz 1817, Theater, Weinberg, Wochenmarkt, ZDF usw.
Besinnungstag
„Einmal kommt der Tag, einmal kommt die Zeit, da zieh ich in die Welt, es ist für mich so weit.” Diese Zeile eines Liedes passt zur Situation der Viertklässler am Ende der Grundschulzeit. Bevor die vierten Klassen uns verlassen, verbringen sie noch einmal klassenweise einen ganz besonderen Tag miteinander – einen Besinnungstag. Einen Tag ohne Schule und Unterricht, dafür aber mit viel Zeit zum Singen und ruhig werden, zum Spielen und Basteln und zum Erspüren, was für sie „Stärkung“ auf ihrem zukünftigen Weg sein kann. Dieser Tag wird von den Klassenlehrern der vierten Klassen und unserer Schulseelsorgerin, Frau Rinck, vorbereitet und begleitet.
Jeder Klasse steht ein halber Klassensatz an iPads zur Verfügung, sodass auch im Unterricht digital gearbeitet werden kann. Neben der herkömmlichen Kreidetafel, befindet sich seit Dezember 2023 in jedem Klassensaal ein Smartboard. Die Kinder sollen im Rahmen des Medienkompasses für die digitale Welt vorbereitet werden.
Im dritten Schuljahr beginnt für die Kinder der Fremdsprachenunterricht in Englisch. Dieser ist mit zwei Schulstunden im Stundenplan verankert. Diese frühe Fremdsprachenbegegnung hat verschiedene Gründe:
Grundschulkinder sind meist recht aufgeschlossen gegenüber Neuem, sie zeigen eine rasche Auffassungsgabe, haben eine hohe Lernmotivation und lernen am besten in ganzheitlichen und spielerischen Prozessen. Diese Besonderheiten bieten gute Voraussetzungen für das erfolgreiche Lernen einer anderen Sprache.
Für den Unterricht ergeben sich aus diesen Lernvoraussetzungen folgende Schwerpunkte:
• altersgemäße Themen
• Lebensweltbezug
• ganzheitliches Lernen durch Handlungsorientierung
• spielerisches Lernen
• Integration von Bewegungsphasen/ -elementen und
• Berücksichtigung der verschiedenen Lerntypen durch Aktivierung vieler Sinneskanäle
Da Kinder in der Schuleingangsphase das Lesen und das Schreiben erst erlernen und noch nicht beherrschen, beginnt der Unterricht in der Fremdsprache mit der Entwicklung des Hörverstehens und der Befähigung zur mündlichen Sprachproduktion. Nach und nach werden die Kinder mit dem englischen Schriftbild vertraut gemacht, auch um ihnen bewusst zu machen, dass im Englischen Laute anders als im Deutschen gesprochen werden. Da beim Fremdsprachenunterricht der Grundschule besonders aber auch die Sprachbegegnung und der landeskundliche Aspekt im Mittelpunkt stehen, soll der Fremdsprachenerwerb bis zum Ende der Grundschulzeit ohne Leistungsdruck stattfinden. Auf Noten wird daher verzichtet.
Wir beschäftigen uns in der Fastenzeit mit der Fastenaktion von Misereor und unterstützen Misereor mit unserem Fastenopfer. Die Kinder spenden auch hier einen Teil ihres Taschengeldes.
Die fünfte Jahreszeit ist einer der Höhepunkte im Jahreskreis unserer Stadt. Bereits seit vielen Jahren beteiligt sich unsere Schule mit einer großen Fußgruppe am bunten Jugendmaskenzug am Fastnachtsamstag und konnte schon viele Preise für sich gewinnen.
Alle Kinder und Erwachsenen, die am Zug beteiligt waren, hatten bisher immer viel Spaß. Es herrscht eine tolle Stimmung, die sich auch auf die Zuschauer überträgt. Die Teilnahme am Umzug ist immer ein tolles Erlebnis für die bunte Narrenschar unserer Schule. Alle zwei Jahre nehmen wir daran teil. Damit dies so bleibt, sucht der Schulelternbeirat stets Eltern zur Mitarbeit im Organisationsteam. Ein entsprechendes Schreiben des Schulelternbeirats wird Ihnen zu gegebener Zeit ausgehändigt, doch darf ich Sie bereits heute bitten, diesem Aufruf zahlreich zu folgen.
Zum Schulalltag gehören neben der Fastnacht selbstverständlich auch viele weitere kirchliche und weltliche Feste und Feiern, denn Schule soll und will schließlich nicht nur Lern- sondern auch Lebenswelt der Kinder sein. So gibt es im Laufe des Schuljahres eine Fülle von Anlässen, um miteinander fröhlich zu sein und in geselliger Runde neue Kontakte zu knüpfen und alte Freundschaften zu pflegen.
Beispiele hierfür sind: die Aufnahme der Schulneulinge, Erntedank, Sankt Martin, Advents- und Nikolausfeiern, Weihnachtsfeiern, Drei Könige, Fastnacht, Aschermittwoch, Ostern, Klassenfeste, Kindergeburtstage, Schulfest und das Abschiedsfest am Ende des 4. Schuljahres. Auch besuchen wir jedes Jahr die Aufführung des Weihnachtsmärchens in einem der umliegenden Theater.
Viele Kinder haben große Freude an Musik und diese Freude möchten wir erhalten und weiter fördern. Ziel ist es auch, neben der Vermittlung von musikalischen Grundkenntnissen (Rhythmus, Noten lesen, Tanzelemente usw.), den Schwerpunkt auf das Körperbewusstsein und die Atmung zu legen.
Alle Klassenstufen haben eine Musikstunde im Klassenverband.
Die zweite Musikstunde ist in vier Gruppen unterteilt: Die Kinder können hier die Sopran-Blockflöte erlernen, bei den Singkids singen, tanzen oder bei den Instru-Kids musizieren. Dies findet ab dem 1. Schuljahr epochal (je 1/2 Jahr) statt, sodass jedes Kind jeden Bereich zwei Mal in der Grundschulzeit durchlaufen ist.
Die Grundschule ist seit jeher die Schulform mit der heterogensten Schülerschaft. Vom hochbegabten Kind bis hin zu Kindern mit einem besonderen Förderbedarf sind wir bemüht, allen Ansprüchen und Begabungen gerecht zu werden. Ziel des fördernden Unterrichtes ist es, allen Kindern bei Bedarf hauptsächlich in den Fächern Mathematik und Deutsch Förderung anzubieten. Neben leistungsdifferenzierten Arbeitsangeboten der Fachlehrer im Klassenverband wird nach Möglichkeit eine regelmäßige doppelte Lehrerversorgung in einzelnen Stunden angestrebt. Manchmal kann auch eine Förderung in Kleingruppen angeboten werden. Dabei fördern wir die Kinder dort, wo sie Schwächen haben und fordern sie in ihren Stärken. Genau das ist es, was wir unter Inklusion hier an unserer Schule verstehen: Gemeinsam lernen, jeder in seinem eigenen Tempo, Förderung in Anspruch nehmen, dort, wo sie benötigt wird, aber auch gefordert werden, dort wo Stärken liegen.
Ergänzt werden diese Fördermaßnahmen durch die integrierte Förderung unserer Förderschullehrerin und unseren Pädagogischen Fachkräften, die Schüler und Schülerinnen alleine, in der Kleingruppe oder mit den Kollegen in der Klasse speziell fördern, um so deren Lernschwierigkeiten nach Möglichkeit zu kompensieren.
Für Schülerinnen und Schüler mit nicht deutscher Muttersprache führen Kolleginnen hauptsächlich in Klasse 1 und 2 einen speziellen Förderunterricht zur Verbesserung der Sprachkompetenz (DaZ = Deutsch als Zweitsprache) durch.
Darüber hinaus haben Kinder mit einem Migrationshintergrund die Möglichkeit, in wöchentlichen Sprachkursen, dem sogenannten „Muttersprachlichen Unterricht“, mit Kindern gleicher Abstammung die Sprache ihrer Eltern zu erlernen, um dieses wichtige Kulturgut nicht zu verlieren. Diese Sprachkurse sind überregional und finden an verschiedenen Mainzer Schulen statt.
Die frühe Förderung von Kindern mit herausragenden Fähigkeiten ist zentrales Anliegen des rheinland-pfälzischen Modellprojekts „Erkennen und Fördern hochbegabter Kinder im Primar- und Elementarbereich“, das seit 2004 umgesetzt wird.
Diesen Kindern wird die Teilnahme am Entdeckertag angeboten. Der Entdeckertag ist in Mainz an der Ludwig-Schwamb-Schule eingerichtet. Durch den Einsatz besonderer Lern- und Arbeitsformen an entsprechenden Themen und Aufgabenstellungen, die den Kindern entgegenkommen, fördert und fordert der Entdeckertag insbesondere mathematische, sprachliche und naturwissenschaftliche Fähigkeiten. Der Entdeckertag findet wöchentlich als Ganztagsangebot statt. Er wird von eigens geschulten Lehrkräften, aber auch von außerschulischen Expertinnen/ Experten, gestaltet.
Bei betreuenden Grundschulen findet der Unterricht am Vormittag statt, am Nachmittag wird eine Hausaufgabenbetreuung sowie Arbeitsgemeinschaften und zum Teil offene Freizeitangebote angeboten. Am Nachmittagsangebot nehmen nur diejenigen Schülerinnen und Schüler teil, die dafür angemeldet werden.
Die Martinusschule-Oberstadt ist eine staatlich anerkannte Grundschule des Bistums Mainz, die offen ist für Kinder christlicher Bekenntnisse. Die Kinder an unserer Schule werden daher auch von uns im christlichen Glauben erzogen. Zu Beginn eines jeden Schultages starten wir mit einem Gebet oder einem Lied in den Tag, wir feiern gemeinsam Gottesdienste und wollen die Kinder befähigen, ein Leben aus dem Glauben heraus zu führen.
Gottesdienste finden in regelmäßigen Abständen statt. So werden in einer ökumenischen Feier zum Schuljahresbeginn die Schulneulinge begrüßt und am Schuljahresende in einem gemeinsamen Schulgottesdienst die 4. Klassen verabschiedet.
Außerdem feiern wir selbstverständlich das Kirchenjahr und zu verschiedenen Anlässen finden dann Klassen oder Stufengottesdienste statt. Als Kirchenjahr bezeichnet man im Christentum eine jährlich wiederkehrende festgelegte Abfolge von christlichen Festen und Festzeiten, nach der sich vor allem die Gottesdienstpraxis und Liturgie richten. Das Kirchenjahr besteht vor allem aus den um Ostern und auch um Weihnachten herum gebildeten Festkreisen. Sie geben dem Jahr Struktur. Folgende Feste werden unter anderem im Kirchenjahr gefeiert:
Advent, Allerheiligen und Allerseelen, Aschermittwoch, Blasiussegen, Christi Himmelfahrt, Christkönig, Dreikönig, Erntedank, Fastenzeit, Fronleichnam, Herz Jesu, Johannes der Täufer, Fastnacht, Mariä Heimsuchung, Mariä Himmelfahrt, Maria Lichtmess, Ostern, Palmsonntag, Peter und Paul, Pfingsten, Sankt Martin, Silvester und Neujahr, Verklärung des Herrn, Verkündigung des Herrn, Weihnachten, Weißer Sonntag.
Religionsunterricht ist bei uns verpflichtend. Die Kinder nehmen entweder am katholischen oder evangelischen Religionsunterricht teil. Ethikunterricht wird nicht angeboten.
“Ein bisschen so wie Martin möcht’ ich manchmal sein.” Nach diesem Motto handeln unsere Schüler seit vielen Jahren. Jedes Jahr zu St. Martin spenden sie von ihrem Taschengeld eine Kleinigkeit. Dieses Geld spenden wir an unterschiedliche soziale Einrichtungen in der Stadt Mainz. Auch in der Fastenzeit unterstützen wir Misereor. Die Kinder spenden auch hier einen Teil ihres Taschengeldes.
Im vierten Schuljahr findet Handarbeits- und Werkunterricht je für ein halbes Schuljahr statt.
In Handarbeit lernen die Kinder zu sticken, zu häkeln, zu nähen und mit verschiedenen Textilien umzugehen.
Im Werken lernen die Kinder unter Anleitung mit verschiedenen Werkmaterialien (Holz, Ton, Stein usw.) umzugehen und die dazugehörigen Arbeitsmittel (Sägen, Feilen, Hammer usw.) fachgerecht einzusetzen.
An unserer Schule gibt es nicht nur Lehrer und Erzieher. Einige unserer Kinder werden durch Integrationshelfer/ Integrationskräfte (I-Helfer/ I-Kräfte) begleitet. I-Kräfte unterstützen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Rahmen ihres Schulbesuches. Sie begleiten Schüler während eines Teils oder auch während der gesamten Schulzeit, um deren behinderungsbedingte Defizite zu kompensieren und Hilfestellungen zu geben. Oft handelt es sich hierbei um Zivildienstleistende, Kinderpflegerinnen, Erzieherinnen oder junge Menschen, die ein freiwilliges soziales Jahr ableisten.
I-Helfer stehen den Betroffenen bei lebenspraktischen Verrichtungen zur Seite, erledigen die anfallenden Pflegetätigkeiten während der Schulzeit und unterstützen allgemein bei der Orientierung im Schulalltag. Die Hilfe der I-Kraft ist in ihrer Gesamtheit eine Eingliederungshilfe zur Bewältigung des alltäglichen Lebens. Die Arbeit soll darauf abzielen, Hilfestellungen für das betreuende Kind, wenn möglich, immer mehr zu reduzieren. Die konkreten Aufgaben orientieren sich am jeweiligen Bedarf des Kindes.
Zum ersten Mal erschien die Klecks 1989 zu Weihnachten. Seitdem erscheint die Schülerzeitung regelmäßig im Jahr. Der Inhalt wird von der Kinder-AG geschrieben und gestaltet. Aber auch alle anderen Kinder der Schule erarbeiten im Unterricht Texte und geben diese an die Redaktion weiter oder malen Bilder für die Zeitung. Die Schülerzeitung wird an alle Kinder verteilt.
Regelmäßig treffen sich die Klassen innerhalb eines Schuljahres in der Turnhalle. Die Kinder zeigen bei diesen Treffen, was sie gerade im Unterricht erarbeitet haben. Dies kann ein neues Lied (gesunden, geflötet, musikalisch begleitet), ein Gedicht, ein Tanz, eine Akrobatikaufführung u.v.m. sein. Der Martinusmarkt ist eine schöne Gelegenheit zusammenzukommen und als Schulgemeinschaft zusammenzuwachsen.
An unserer Schule wird in regelmäßigen Abständen an Projekten gearbeitet. Dies geschieht sowohl in Einzel-, Gruppen- oder Klassenverbandsarbeit als auch in Projektwochen, die jahrgangsübergreifend sein können, alle 2 Jahre zu einem wechselnden Thema stattfinden und mit einer abschließenden Projektpräsentation in Form eines Schulfestes enden. Dabei wählen die Schülerinnen und Schüler ein sie interessierendes Thema, planen die Bearbeitung mit und finden Lösungen durch eigenes Tun.
QuEKS (Datenbasierte Qualitätsentwicklung an Katholischen Schulen) ist ein gemeinsames Projekt der Schulreferenten-Konferenz der rheinland-pfälzischen (Erz-) Diözesen und des Instituts für Lehrerfort- und –weiterbildung, ILF. QuEKS richtet sich an katholische Schulen, die ihr eigenes, spezifisch katholisches Profil ausprägen und sich systematisch in den Kernbereichen Unterricht und Erziehung, Kooperation und Schulmanagement weiterentwickeln wollen. Die Qualitätskriterien für Katholische Schulen der Deutschen Bischofskonferenz bilden den inhaltlichen Orientierungsrahmen. Die Verankerung eines systematischen Qualitätsmanagements erfolgt auf der Grundlage definierter Prozessstandards.
Innerhalb der Projektlaufzeit definieren die Projektschulen entsprechend ihrer individuellen Situation ein schulspezifisches Projekt, entwickeln Strukturen zur schulinternen Prozesssteuerung und fördern die Weiterqualifizierung des Kollegiums. Die Schulen werden dabei unterstützt durch Schulentwicklungsberater/innen, die jede teilnehmende Schule individuell begleiten.
Wir nehmen seit dem Schuljahr 2016/17 an diesem Projekt teil. Unter anderem arbeiten wir daran, verbesserte Lern- und Lebensräume in der Schule zu schaffen. Hierzu hat die AG Lernraumumgebung ein Raumkonzept entwickelt, um den inklusiven Unterricht zu optimieren. Die umgestalteten Lernräume ermöglichen ein individualisiertes Lernen für alle Beteiligten und sollen dazu beitragen, dass sich Kinder und Erwachsene wohlfühlen. Außerdem hat die AG Homepage die Schulhomepage aktualisiert und ansprechend gestaltet, um das inklusive Konzept unserer Schwerpunktschule transparent und attraktiv darzustellen. In einer dritten AG beschäftigen wir uns mit dem Thema Lehrer-/Mitarbeitergesundheit.
Unsere gesamte pädagogische Arbeit richtet sich nach den Rahmenplänen und Bildungsstandards für die Grundschulen in Rheinland-Pfalz. Außerdem hat jede Schule aus diesen Vorgaben ihr Qualitätsprogramm und eigenen Arbeitspläne entwickelt. In den Rahmenplänen und Bildungsstandards ist festgelegt, über welche Kompetenzen die Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit verfügen sollten. Das Qualitätsprogramm setzt Schwerpunkte und in den Arbeitsplänen wird dieser Weg nochmals differenzierter für die einzelnen Fächer und Jahrgangsstufen festgeschrieben. Diese Vorgaben lassen den Lehrkräften jedoch auch pädagogische Freiheiten – und das bewusst und gewollt! Wir sehen es als unsere Aufgabe, aktuelle Ereignisse, die die Schülerinnen und Schüler bewegen, in unseren Unterricht einzubeziehen.
„Hilf mir, es selbst zu tun.“ Dies ist der Leitsatz von Maria Montessori, einer berühmten Pädagogin. Dahingehend möchten wir Ihre Kinder erziehen. Die Kinder erhalten Hilfe, bekommen die Dinge aber nicht fertig vorgesetzt. Machen Sie diesen Satz auch zu Hause zum Prinzip. Die Kinder sollen zu selbständigen Personen erzogen werden. Lassen Sie daher Ihr Kind auch schwierige Situationen und Aufgaben eigenständig meistern und geben Sie ihm nur kleine Hilfestellungen.
Einige Dinge sollte Ihr Kind schon vor Schulbeginn können:
• sich selbst an- und ausziehen (wichtig für Sport)
• Schuhe binden!!!
• Anorak schließen
• auf der Toilette selbständig zurechtkommen
• mit Materialien richtig umgehen (Schere, Papier, Stifte usw.)
• Name und Adresse wissen, evtl. auch die Telefonnummer von zu Hause
• sich eine Zeitlang konzentrieren können
• die wichtigsten Farben unterscheiden können
Es muss nicht lesen, schreiben und rechnen können. Dazu haben wir in der Schule die Zeit, dafür ist die Schule da.
Wenn möglich, lassen Sie ihr Kind den Schulweg selbst bzw. in einer Gruppe mit anderen Kindern bestreiten. Lassen Sie Ihr Kind morgens alleine die Schule betreten. Für Sie sollte der Weg zur Schule spätestens am Schultor enden. Hier trifft es schon auf Klassenkameraden und möchte sich mit diesen austauschen. Jedes Kind soll seinen Ranzen selbst tragen. Auch das gehört zur Selbständigkeit und leitet die Kinder dazu an, Verantwortung zu übernehmen.
Je mehr Sie Ihrem Kind die Möglichkeit einräumen, selbst mit Schwierigkeiten fertig zu werden, umso selbstsicherer wird es. Natürlich ist es meist einfacher und zeitsparender, die Dinge für das Kind selbst zu erledigen. Aber haben Sie Geduld und geben Sie dem Kind die Zeit, die es zur Erfüllung der Aufgaben benötigt. Es zahlt sich aus.
Um den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule für die Schulanfänger möglichst „gleitend“ zu gestalten und die Kinder dort abzuholen, wo sie in ihrer Entwicklung und ihrem Leistungsvermögen stehen, arbeitet die Grundschule eng mit einigen Kindertagesstätten zusammen. In einer gemeinsamen Steuergruppe, die sich regelmäßig trifft, wird der Übergang geplant und von den Kindergärten vorbereitet.
Der Träger unserer Schule, und somit u.a. auch verantwortlich für die Ausstattung und Instandhaltung der Gebäude sowie die Haushaltsmittel unserer Schule, ist die Schulgesellschaft Sankt Martinus. Der für uns zuständige Geschäftsführer ist Herr Andreas Küffner. In der Schulgesellschaft wurden die Schulen des Bistums Mainz zusammengeführt. Die kirchliche Aufsicht über die katholischen Schulen im Bistum Mainz führt das Bischöfliche Ordinariat, Dezernat IV, Schule und Hochschule, vertreten durch Herrn Kirchenschulrat Joachim Schneider.
Die staatliche Aufsicht über die Grundschulen in unserem Bereich führt die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Außenstelle Neustadt, Referat 33, vertreten durch Frau Regierungsschulrätin Sabine Wulf.
Jedes Jahr feiern wir an unserer Schule ein großes Schulfest unter einem wechselnden Motto. Neben einem bunten Programm für die Schüler, Eltern und Freunde unserer Schule bietet sich hier die Gelegenheit, bei Speis und Trank einige schöne Stunden in unserer Schulgemeinschaft zu verbringen. Das Schulfest findet an einem Samstag statt. Die Teilnahme ist für unsere Schülerinnen und Schüler verpflichtend! Wir beginnen um 11.00 Uhr mit einem Wortgottesdienst.
1997 war die Grundsteinlegung unseres Schulgebäudes. Bis dahin war die Martinusschule-Oberstadt an der Phillippsschanz auf dem Gelände der Ludwig-Schwamb-Schule in Baracken untergebracht. 1999 zogen die Klassen dann in unser jetziges Gebäude.
Unser Schulhaus versucht den Kindern einen möglichst optimalen Lern- und Lebensraum zu bieten. So stehen zusätzlich zu den 12 Klassensälen noch einige Fachsäle zur Verfügung. Außerdem verfügen wir über einen eigenen Essensraum mit angegliederter Küche für den Nachmittagsbereich. Als Schwerpunktschule (s. Schwerpunktschule) haben wir auch einen Aufzug. In unser Schulhaus integriert ist auch unsere Sporthalle. Neben Klassenräumen und vier Differenzierungsräumen, die sich auf alle Stockwerke verteilen, finden Sie im Erdgeschoss unsere Kinderküche und die Betreuung. Im ersten Stock befinden sich das Rektorat, Sekretariat, Konrektorat, Arztzimmer, Lehrerzimmer, sowie unsere Bücherei. Der Raum der Stille, evangelische Religionsraum, Handarbeitsraum und der Hausmeisterraum sind im zweiten Stock untergebracht.
Unsere Schule hat zwei Pausenhöfe. Auf dem vorderen Pausenhof, über den man an der Martinusskulptur vorbei das Schulgebäude betritt, spielen in den Hofpausen die ersten und zweiten Klassen. Hier gibt es einen Niedrigseilgarten, ein Mühlespiel, ein Trampolin und ein Fußballfeld. Außerdem werden dort die Fahrräder und Roller geparkt.
Auf dem hinteren Pausenhof spielen die dritten und vierten Klassen. Dort befinden sich auch der Werkraum, ein Fußballfeld, eine Laufbahn, eine Sprunggrube, ein Klettergerüst, eine Rutschbahn, das Forum, der Barfußpfad und unser Schulteich. Am Nachmittag spielen auch Erst- und Zweitklässler, die in der Nachmittagsbetreuung sind, auf diesem Hof.
Unsere Schulleitung setzt sich zusammen aus Frau Lipsky (Schulleiterin) und Frau Zimmer (stellv. Schulleiterin).
Frau Dera ist unsere Schulpsychologin und steht für Elterngespräche nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung. Auch begleitet sie häufig Lehrer-Eltern-Gespräche und steht allen, Lehrern und Eltern, mit Rat zur Seite.
Unsere Schulseelsorgerin ist Frau Rinck. Sie bereitet in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern Schulgottesdienste, Besinnungstage, religiöse Projekte und einiges mehr vor. Außerdem steht sie Kindern, Mitarbeitern und Eltern für Gespräche zur Verfügung.
„Mit der Einrichtung der Schwerpunktschulen zur Inklusion von beeinträchtigten Kindern an den rheinland-pfälzischen Grundschulen erhalten Eltern, die ihr Kind integrativ unterrichten lassen möchten, ein auf Dauer angelegtes und verlässliches Integrationsangebot an rheinland-pfälzischen Schulen“, erklärte die heutige Ministerin Doris Ahnen bei der Vorstellung des Integrationskonzeptes Ende 2000.
Dabei übernimmt die Schwerpunktschule als Ganzes den Förderauftrag. Unterstützt werden die Kolleginnen der Grundschule von Förderschullehrern und Pädagogischen Fachkräften, die im Rahmen der „Grundausstattung“ im Hause arbeiten. Grundsätzlich wird dabei inklusiv im Klassenverband unterrichtet, hinzukommen können je nach pädagogischer Notwendigkeit auch Einzel- oder Kleingruppenförderung. Förderung setzt beim individuellen Lernstand und der persönlichen Eigenart des Kindes an und dient nicht zur Aufarbeitung von Defiziten in Bezug auf eine allgemeine Norm.
Kindern wird an einer Schwerpunktschule durch die zusätzlich bestehenden Möglichkeiten der individuellen Förderung und individuellen Leistungsbeurteilung mehr Zeit zum Lernen, mehr Zeit für individuelle Lernfortschritte und mehr Zeit zum Kompensieren und Aufholen gegeben. Allerdings führen diese Fördermaßnahmen nicht zwangsläufig dazu, dass in jedem Fall ein Abschluss der jeweiligen Schulart erworben werden kann.
Schwerpunktschulen werden seit dem Schuljahr 2001/2002 in jedem Schuljahr vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ernannt. Die Schwerpunktschule für Inklusion ist ein Lernort für Schülerinnen und Schüler, bei denen sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde. Ihr pädagogischer Auftrag besteht darin, gemeinsamen Unterricht für beeinträchtigte und nicht beeinträchtigte Schülerinnen und Schüler anzubieten. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf leben und lernen gemeinsam mit allen anderen Schülerinnen und Schülern. Als pädagogische Leitlinie von Schwerpunktschulen gilt vor allem, dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, im eigenen Lerntempo Lerninhalte zu bewältigen und individuelle Lernziele anzustreben.
Inklusiver Unterricht ist ein offener Unterricht, in dem sowohl individualisierte als auch gemeinsame Lernsituationen in einem ausgewogenen Wechsel stattfinden. Er ist kein grundsätzlich anderer Unterricht als der, der für alle Schülerinnen und Schüler förderlich ist. Insbesondere ist er ein alle Sinne ansprechender, lebendiger Unterricht, der Individualitäten anerkennt und berücksichtigt wie auch Basiskompetenzen sorgfältig aufbaut. Hier können Schülerinnen und Schüler ihren jeweils eigenen Lerntempi folgen, ihre Lerninhalte mitbestimmen und auswählen. Er schafft eine Atmosphäre, in der die Freude am Lernen gepflegt und der Stolz auf die eigenen Leistungen in den Mittelpunkt gestellt wird.
An unserer Schule werden verpflichtend für die dritten Klassen wöchentlich Schwimmstunden am Vormittag im Taubertsbergbad erteilt. Genauere Informationen erhalten Sie zu gegebener Zeit über die Sportlehrer.
Auch ohne Sekretärin läuft in einer Schule nichts. Unsere Schulsekretärin ist Frau Groß. Für Sie erreichbar ist sie Montag bis Freitag jeweils von 9.00 – 12.00 Uhr unter Tel. 06131-95300-11.
E- Mail: sekretariat@mso.bildung-rp.de
Wählen Sie nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg zur Schule. Ihr Kind sollte den Schulweg alleine gehen können und dies nach Möglichkeit auch alleine tun. Auf dem Schulweg schließt es wichtige soziale Kontakte und kommt so auch schon ausgelastet in der Schule an. Machen Sie es jedoch auf Gefahrenstellen aufmerksam. Lassen Sie sich zu Beginn auch einmal von Ihrem Kind zur Schule führen. So können Sie testen, ob es sich richtig verhält. Nutzen Sie Ampeln und Zebrastreifen und gehen Sie niemals, auch nicht aus Zeitmangel, über eine rote Ampel. Hier darf es keine Ausnahme geben!
Kleiden Sie Ihr Kind hell und auffällig. Mit Reflektoren an Kleidung und Ranzen, in den dunkleren Jahreszeiten oder mit Warnweste, ist Ihr Kind im Dunkeln besser zu sehen.
Der Parkplatzbereich vor der Schule ist Privatgelände und ist nicht zum Parken für die Eltern, die ihre Kinder in die Schule bringen, gedacht.
Dringender Aufruf von Seiten der Schulleitung, Lehrer und Erzieher an alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen und/ oder auch von dort abholen:
Fahren Sie NICHT direkt vor den Eingangsbereich der Schule! (egal zu welcher Uhrzeit)
Hier ist eine Fußgängerzone eingerichtet, die nur mit einer Ausnahmegenehmigung befahren werden darf. Sie dient der Sicherheit aller.
Nutzen Sie bitte die Parkplätze zu Beginn der Generaloberst-Beck-Straße bzw. den Parkplatz an der Kurmainz-Kaserne, halten Sie kurz auf dem REWE Parkplatz oder lassen Sie Ihr Kind in der Berliner Siedlung an der Jakobuskirche aus dem Auto, damit es zur Schule laufen kann und wir den Verkehr vor der Schule geringhalten können.
Sie fördern damit gleichzeitig die Gesundheit Ihres Kindes durch mehr Bewegung im Alltag, stärken die Selbstständigkeit und das Selbstbewusstsein, unterstützen die sozialen Kompetenzen durch gemeinsam erlebte Schulwege mit anderen Kindern und leisten einen praktischen Beitrag zum Umweltschutz. (s. Selbständigkeit)
“Ein bisschen so wie Martin möcht’ ich manchmal sein.”
Nach diesem Motto handeln unsere Schüler seit vielen Jahren. Jedes Jahr zu St. Martin spenden sie von ihrem Taschengeld eine Kleinigkeit. Dieses Geld spenden wir an unterschiedliche soziale Einrichtungen in der Stadt Mainz.
“Wenn jeder gibt was er hat, dann werden alle satt.”
Mit unserem Fastenopfer unterstützen wir seit einigen Jahren Misereor. Wir beschäftigen uns in der Fastenzeit mit der Fastenaktion von Misereor. Die Kinder spenden auch hier einen Teil ihres Taschengeldes.
Am 11. November feiern Christen in aller Welt den Heiligen Martin. Sankt Martin ist einer der populärsten Heiligen unserer Zeit. Als römischer Soldat teilte er einst seinen Mantel mit einem frierenden Bettler – diese Begegnung sollte in seinem Leben der Wendepunkt hin zu einem Leben im Dienst des Christentums werden. Heute begehen die Menschen den Martinstag am 11. November mit den verschiedensten Bräuchen: Dazu gehören Laternenumzüge und Martinsfeuer, aber auch traditionelles Gebäck.
Entweder am Martinstag selbst (11.11.) oder um den Martinstag herum, feiern wir unseren Schulpatron und gestalten einen Schultag im Zeichen des Heiligen Martins, der am Abend mit einem Martinsumzug endet. Die Kinder laufen mit ihren oft im Unterricht selbst gebastelten Laternen mit. Auf dem hinteren Pausenhof endet der Umzug, der zum Teil durch die Berliner Siedlung läuft. Der Schulelternbeirat organisiert Weckmänner und Getränke. Die Weckmänner werden ganz im Sinne unseres Schulpatrons geteilt.
Die weiterführenden Schulen werden nach dem erfolgreichen Abschluss der Grundschule besucht. Weiterführende katholische Schulen sind die Martinusschule Weißliliengasse – Realschule Plus, das Theresianum Mainz (G8-Gymnasium, GTS), die Maria Ward-Schule Mainz (Gymnasium, Mädchenschule, GTS), das Bischöfliche Willigis-Gymnasium (G8-Gymnasium, Jungenschule, GTS) und die Bischöfliche Willigis-Realschule (ab Klasse 7).
Zwischen diesen Schulen und unserer Grundschule besteht ein reger Austausch, um auch den Übergang in die 5. Klasse für Ihr Kind möglichst reibungslos zu gestalten und es noch ein Stück des Weges in der neuen Schule zu begleiten. Zu Beginn des 4. Schuljahres wird es auch einen Elternabend geben, an dem sich die katholischen weiterführenden Schulen vorstellen werden.
Folgende staatliche Schulen in der Stadt Mainz stehen ebenfalls zur Verfügung:
Realschulen Plus: RS+ Mainz-Altstadt, RS+ Mainz-Gonsenheim, RS+ Mainz-Lerchenberg
Integrierte Gesamtschulen: IGS Mainz-Bretzenheim, IGS Anna-Seghers, IGS Mainz-Hechtsheim
G8-Gymnasien: Frauenlob Gymnasium, Otto-Schott-Gymnasium
G9-Gymnasien: Rabanus-Maurus-Gymnasium, Gutenberg-Gymnasium, Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss, Gymnasium Mainz-Oberstadt
Für Eltern der 4. Klassen bietet die Schule im ersten Schulhalbjahr eine Abendveranstaltung an, bei der die Erziehungsberechtigten über den Schulwechsel und die Möglichkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der weiterführenden Schulen nach der Grundschulzeit informiert werden.
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus ist uns sehr wichtig. Für Fragen und Anregungen zu unserer schulischen Arbeit nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die bisherige konstruktive Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und uns eine gute gemeinsame Zeit in der Martinusschule-Oberstadt.
